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Kultur

Römische Villen, Burgen und historische Gebäude für einen kulturellen Aufenthalt.

Der brescianische Gardasee hütet eifersüchtig die Zeichen der Vergangenheit. Die vom Menschen modellierten Landschaften, die Spuren der Geschichte und die Zeugnisse der Kunst stellen unendlich viele Schlüssel zum Verstehen des Territoriums zur Verfügung.

Die außergewöhnlichen Pfahlbausiedlungen von Lucone di Polpenazze, San Sivino di Manerba, Lavagnone di Desenzano/Lonato und Lugana Vecchia di Sirmione gehören in die Bronzezeit.
Pfahlbauten wurden 2011 in die UNESCO Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.. Außergewöhnliche Reste der römischen Epoche: Die große Villa an der Spitze der Halbinsel von Sirmione. Eines der großartigsten Beispiele eines Privatgebäudes in ganz Norditalien, die höchstwahrscheinlich dem lateinischen Dichters Catullo gehörte. Die archäologischen Stätten von Desenzano del Garda und Toscolano Maderno sind Etappen eines fesselnden, der antiken Geschichte gewidmeten Themakreises. Genauso eindrucksvoll ist die Strecke, die zur Entdeckung der romanischen Pfarreien führt. Sant’Andrea in Maderno, Sant’Emiliano in Padenghe, und San Francesco in Gargnano sind nur einige der außergewöhnlichen romanischen Denkmäler, die Sie praktisch in jedem kleinen Ortsteil der Riviera entdecken können.

Die Wege der Geistlichkeit führen zur Entdeckung der Wallfahrtskirche Madonna di Montecastello in Tignale, die auf einem Felsvorsprung über dem Gardasee gebaut wurde, und der Zitronerie von Tesöl aus dem 18. Jahrhundert, in Limone, wo der Heilige Daniele Comboni, Evangelisierer und Glaubensvater im modernen Afrika, geboren wurde. Neben den Glaubenshochburgen sind mittelalterliche Burgen, als Verteidigungsbollwerke der antiken benacensischen Ortschaften, vorhanden. Herrlich erhalten ist die Valtenesi-Burg in Moniga und die Scaliger-Burg von Sirmione.

Außergewöhnlich, oft einzigartig sind die Arbeitsstrecken des Menschen, wie die, die man im Tal der Papierfabriken verfolgen kann und die der antiken Zitronengärten, nämlich der Zitronerien, die archäologische Denkmäler mit einer auf der Welt einzigartigen Architektur darstellen. Die Geschichte wurde auch auf den Schlachtfeldern von Solferino und San Martino geschrieben, auf denen eine der blutigsten Schlachten der Renaissance stattfand bzw. in den Bergen des Hochgardagebiets, an der alten Grenzlinie entlang, die Italien bis 1918 vom österreichisch-ungarischen Kaiserreich trennte und von Zeugnissen des Ersten Weltkrieges übersät ist.

Eine neuzeitlichere, historische Strecke führt uns zur Entdeckung der Italienischen Sozialrepublik, die als «Republik von Salò» in die Geschichte einging. Der Vittoriale degli Italiani, der letzte Wohnsitz und das größte Meisterwerk des Schriftstellers Gabriele d’Annunzio, ist auf der ganzen Welt bekannt. Weiterhin die Stiftung Ugo da Como in Lonato, die Museumspole, die architektonischen Sehenswürdigkeiten und die Zeugnisse des Libertystils, die über den Prunk der «Belle Époque» berichten, die Dauerausstellungen, sowie die nur wenige Kilometer entfernt liegenden Kunststädte, wie Mantua, Brescia und Verona.
Die Erinnerungen an die Vergangenheit, die wertvollen Zeugnisse von Kunst und Kultur des Gebiets des Konsortiums «Gardasee - Lombardei» sind ein zu entdeckendes Kulturerbe und eine nicht zu versäumende Gelegenheit für diejenigen, die auch im Urlaub nicht auf die Verlockung des Wissens und die Faszination der Kunst verzichten möchten.

UM ZU SEHEN
Rest und Denai
Sehenswürdigkeiten at Magasa
Basilika Sant’Andrea
Kirchen at Mantova
VERANSTALTUNGEN AUF DEM SEE
WARTEN AUF ST. LUCIA
12.12
Folk in Gargnano Fortsetzung
"...SOGAR MIT EINER BLUME"
25.11
Musik in Lonato del Garda Fortsetzung
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