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KLOSTER S. SALVATORE

Kirchen in Sirmione

Die Ursprünge des Klosters S. Salvatore in Sirmione gehen auf eine schwere Bluttat zurück, in die der Langobardenkönig Desiderius, seine Frau Ansa und der mächtige langobardische Adlige Kunimund verwickelt waren. Dieser schenkte zur Entschädigung der Herrscher für die Tötung einer der Favoriten der Königin, Maniperto, sein gesamtes Vermögen dem Kloster S. Giulia in Brescia und den drei damals in Sirmione vorhanden Kirchen: S. Pietro in Mavino, S. Martino und S. Vito. In den Jahren von 762 bis 765 lies Königin Ansa in Sirmione ein kleines, direkt von S. Giulia abhängiges Kloster errichten. Leider ist von diesem Gebäude nur die Hinterwand des Abteibereiches der Kirche S. Salvatore übriggeblieben, die man im Stadtpark, zwischen dem Kindergarten und der Grundschule, noch sehen kann. Im Jahre 774 wurde das Kloster von Sirmione an Karl den Großen abgetreten, genauer gesagt, an das kaiserliche Kloster S. Martino von Tours. Die Gemeinschaft der Mönche von Sirmione wurde sehr schnell wieder zu einer Nebenstelle des Klosters S. Giulia von Brescia. Vom ursprünglichen, von der Königin Ansa gegründeten Kloster sind heute leider wie gesagt nur nur Reste im östlichen Bereich vorhanden, mit den drei, unterschiedliche großen, kreisförmigen Apsiden.

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